NLD: Grosse Verwirrung um vermeintlichen Sieg

Bericht: André Springer, 1. Februar 2020

Eigentlich gewannen die Horgner Wasserballerinnen im Spitzenspiel gegen Tabellen-Nachbar Thun mit 11:10 Toren. Weil jedoch auf der Anzeigetafel das Schlussresultat 11:11 lautete, herrschte im Hallenbad Bergli grosse Verwirrung. Nach mehrmaligen Protesten durch Horgens Coach Caro Item, hätte Schiedsrichter Lazar Radivoievic für Aufklärung sorgen können. Doch dieser zog es vor, unmittelbar nach dem Schlusspfiff den Spielort zu verlassen, anstatt, gemäss seiner Aufgabe, den Spielrapport zu überprüfen!

Die zahlreich anwesenden Zuschauer sahen eine äusserst attraktive Partie, die zu jeder Zeit auf Messers Schneide stand. Horgens Wasserballerinnen erwischten den besseren Start, ohne jedoch die Thunerinnen auf Distanz halten zu können. Die Gäste aus dem Berner Oberland erwiesen sich als der erwartet starke Gegner. Bis zur Halbzeit verlief die Partie sehr ausgeglichen. Beim Stand von 4:4 wurden die Seiten gewechselt. Auch der dritte Spielabschnitt verlief sehr ausgeglichen. Die Horgner Wasserballerinnen durften vor allem mit der eigenen Chancenauswertung nicht zufrieden sein: Gleich zweimal hintereinander verschossen sie einen Penalty. Zudem tauchten die Gastgeberinnen immer wieder alleine vor dem Thuner Tor auf, doch die meisten Bälle landeten in den Händen von Torhüterin Leah Friedmann. Somit endete auch das dritte Spielviertel 7:7 unentschieden. Danach begann die turbulente Phase im Hallenbad Bergli: Beim Stand von 7:9 für die Gäste, erzielte die Horgnerin Carina Carballo den Anschlusstreffer zum 8:9. Auf der Anzeigetafel erschien jedoch gleichzeitig auch ein weiterer Treffer für Thun zum vermeintlich neuen Spielstand von 8:10 für die Berner-Oberländerinnen. Eigentlich hätte das der Schiedsrichter sofort erkennen müssen. Auf die Proteste von Horgens Coach Caro Item ging Schiedsrichter Radivoievic erst gar nicht ein. Trotz diesen Wirren um die Resultatanzeige, blieben die Horgnerinnen ruhig und besonnen und erzielten in der turbulenten Schlussphase drei Tore zum knappen 11:10 Heimsieg. Das Kampfgericht bemerkte den Fehler der falschen Spielanzeige und wollte dies dem Schiedsrichter nach Spielschluss auch so darlegen. Doch Schiedsrichter Radivoievic wollte den Zug ins Tessin nicht verpassen und verliess das Hallenbad kurz nach dem Spielende. Daher ist es noch nicht endgültig besiegelt, ob der Horgner Sieg seine Gültigkeit behält. Entschieden wird das weitere Vorgehen in  den nächsten Tagen vom Verband.

Matchtelegramm:
SC Horgen Women – WK Thun Women 11:10 (3:2, 1:2, 3:3, 4:3)
Hallenbad Bergli Horgen,  1. Februar 2020
SR Radivoievicik
Strafen gegen Horgen: 2, gegen Genf 5
Aufstellung Horgen: Boonstra, Nadine Iten (3), Moor, Vetterli, Jäger (3), Biedermann, Nagy, Velikova (2), Forleo, Cvijetic, Carballo (3), Tamara Iten.
Aufstellung Thun: Friedmann, Schaffner, Jacot (2), Kratzer (2), Walther (2), Dubach (1), Hilgenberger, Von Gunthen (1), Hirschi (1), Morgenegg, Näf (1).

NLA: Unentschieden gegen einen starken Gegner

Bericht: André Springer  / 1. Februar 2020

Im vierten Auswärtsspiel hintereinander mussten sich die Horgner Wasserballer mit Genève Natation ein gerechtes 10:10 Unentschieden teilen. Beinahe wären die Zürcher mit einem Sieg nach Hause gefahren, der Ausgleichstreffer gelang den Romands erst wenige Sekunden vor dem Spielende.

Genf war der erwartend starke Gegner. Dennoch verbuchte der SC Horgen einen Start nach Wunsch: Es waren lediglich fünf Minuten gespielt, da lagen die Gäste bereits mit 4:1 Toren in Führung. Überhaupt musste der Rekordmeister während der ganzen Partie kein einziges Mal einem Rückstand hinterher schwimmen. Die ohne ihre Stammspieler Fröhli, Müller und Bjelajac angetretenen Horgner überraschten die Einheimischen immer wieder mit schnell vorgetragenen Angriffen. Vor allem die jungen Spieler nahmen ihre Verantwortung wahr.

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NLA: Horgen mit deutlichem Auswärtssieg

Bericht: André Springer, 30. Januar 2020

Horgens Wasserballer sind auf die Siegesstrasse zurückgekehrt. Auswärts gegen Winterthur gewann das Team vom Zürichsee gleich mit 10:19 Toren. Vor allem die Offensive überzeugte an diesem Abend zur Zufriedenheit von Trainer Kieloch. Mann des Spiels war Horgens neuer Ausländer Franko Geratovic, der gleich neun Tore zum ungefährdeten Auswärtssieg beisteuerte.

Bis zur Halbzeit plätscherte das Spiel so dahin, mit leichten Feldvorteilen für die Gäste aus Horgen. Doch Winterthur erwies sich bis zum Seitenwechsel als zäher Gegner. Sie blieben bis zur grossen Pause, beim Stand von 7:9,  auf Tuchfühlung mit dem Rekordmeister. Im dritten Spielabschnitt gab Horgen nun deutlich mehr den Ton an und agierte im Wasser eine Klasse besser als die Eulachstädter.

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