Horgner Wasserballer bereits unter Druck

Das erste Finalspiel auswärts gegen Lugano war ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Nachdem die Seebueben den Start verschlafen haben und in Rückstand gerieten, hat das Team von Coach Kieloch Ruhe bewahrt, sich auf die eigenen Stärken konzentriert und einen komfortablen drei Tore Vorsprung herausspielen können. Nach den Ausschlüssen von Keyplayer Czigany und den beiden Verteidigern Kiss und Leo Müller (durch nicht geahndete Verletzung!) riss der Faden bei den Horgnern und das Spiel wurde in Extremis noch mit 8-7 verloren.

Heute kommt es im heimischen Sportbad Käpfnach bereits zum ersten wichtigen Showdown, wollen die Horgner in der Best-Of-Five-Serie nicht mit dem Rücken zur Wand stehen. Die Linksufrigen haben Moral bewiesen und sind auf jeden Fall ein ebenbürtiger Gegner. Vor allem gilt es die Tessiner Topskorer Marino und Hutten in den Griff zu kriegen und unnötige eigene Strafen zu vermeiden. Das ausgeglichene und starke Team der Horgner steckt die Niederlage sofort weg und wird wieder auf Angriff spielen. Noch nicht sicher ist, ob Centerverteidiger Müller nach der rüden Attacke der Luganesi wieder einsatzfähig ist.

Wasserball Nationalliga A – PLAY OFF FINAL (Best of Five, Spiel 2)
Sportbad Käpfnach, Horgen
Donnerstag, 23. Juli 2015, 20.00 Uhr
SC Horgen - Lugano NPS

Pflotschi Beiz & Grill ab 18 Uhr offen!

Stand in der Finalserie Lugano – Horgen 1:0 (1. Spiel 8:7 für Lugano)

Spiel 3 – Samstag, 25. Juli, 20.30 Uhr, Lido Lugano
Evtl. Spiel 4 – Dienstag, 28. Juli, 20.00 Uhr, Sportbad Käpfnach Horgen
Evtl. Spiel 5 – Donnerstag, 30 Juli, 20.30 Uhr, Lido Lugano

Mehr Infos unter www.schorgen.ch oder www.facebook.com/schorgen

NLA, Finalserie: Horgen in Lugano nahe am Break

Die Horgner verloren gestern Spiel 1 des Playoff-Finals bei Titelverteidiger Lugano denkbar knapp mit 7:8 Treffern.

Die Gäste vom Zürichsee waren gestern Abend auf bestem Weg, den favorisierten Tessinern den Heimvorteil in der Best-of-5-Serie zu entreissen. Zur Mitte des dritten Viertels wies Horgen einen Dreitorevorsprung auf, nachdem Petar Bjelajac zum 7:4 eingenetzt hatte. 32 Sekunden später kassierte jedoch Karoly Czigany sein drittes persönliches Foul und musste frühzeitig aus dem Wasser. Ohne ihren Topskorer agierten die Zürcher in der Folge im Abschluss zu hektisch – und brachten keinen einzigen Treffer mehr zustande. Lugano seinerseits buchte noch viermal und feierte letztlich einen hauchdünnen Heimsieg.

Horgens Trainer Lukasz Kieloch war dennoch sehr stolz auf seine Mannschaft: «Sie hat sich nach einem etwas verpatzten Start super zurückgekämpft.» In der Tat waren die Horgner schnell mit 1:4 zurückgelegen. Danach trumpften sie jedoch gross auf und erzielten sechs Treffer in Serie zum 7:4. Kieloch: «Am Schluss hatten wir auch etwas Pech, trafen nur den Innenpfosten. Zudem musste Leo Müller nach einer ungeahndeten Attacke verletzt ins Spital gebracht werden.».

Czigany 2015

Karol Cziganys Tore fehlten Horgen am Ende.

Horgen startet in die Finalserie

Nachdem die Horgner Wasserballer im Halbfinale den Erzrivalen aus Kreuzlingen mit 3:0 Siegen souverän ausgeschaltet haben, beginnt am Dienstagabend die Finalserie (Best-of-Five) gegen den letztjährigen Schweizermeister Lugano. Die Ticinesi haben sich ebenfalls in nur drei Begegnungen gegen Genf durchsetzen können und geniessen dank der besseren Platzierung in der Qualifikation Heimrecht. Die Seebueben strotzen vor Selbstvertrauen und haben dank der abgeklärten Defensive rund um Torhüter Petricevic einen starken Eindruck hinterlassen. Doch nicht nur die Abwehr der Horgner hat überzeugt, das ganze Kollektiv scheint bereit den langersehnten 30. Meistertitel an den Zürichsee zu holen. Horgens Coach Kieloch hatte in den letzten Tagen nochmals Zeit das Team auf das Finale einzustimmen. Gefeilt wurde vor allem am Überzahlspiel, das so wichtig im Wasserball sein kann und bei knappen Begegnungen den Unterschied macht. Horgen hat aber vor allem das Momentum auf seiner Seite. Die Linksufrigen sind so heiss auf dem Titel wie schon lange nicht mehr. Nach 8 Jahren Durstrecke ist die Zeit für den Rekordmeister reif, den Pokal wieder an den Zürichsee zu holen. Aber auch Lugano kommt gut vorbereitet in den Final. Mit nur einer Niederlage (gegen Horgen) wurde die Qualifikation gewonnen und zudem haben die Südschweizer mit dem Amerikaner Hutten einen treffsicheren Scharfschützen in den Reihen und viele junge schnelle Spieler im Kader. In den bisherigen Aufeinandertreffen in der laufenden Meisterschaft steht es Unentschieden. Je einmal konnte ein Team gewinnen, dazu kam ein 9-9 Remis. Die Finalserie verspricht somit ausgeglichen und extrem spannend zu werden.

Oliver Frhli2              Karoly Czigany2   

Wasserball Nationalliga A – PLAY OFF FINAL (Best of Five)

Lido Lugano
Dienstag, 21. Juli 2015, 20.30 Uhr
Lugano NPS – SC Horgen

Spiel 2 – Donnerstag, 23. Juli, 20 Uhr, Sportbad Käpfnach Horgen
Spiel 3 – Samstag, 25. Juli, 20.30 Uhr, Lido Lugano
Evtl. Spiel 4 – Dienstag, 28. Juli, 20.00 Uhr, Sportbad Käpfnach Horgen
Evtl. Spiel 5 – Donnerstag, 30 Juli, 20.30 Uhr, Lido Lugano

Der dritte Platz wird zwischen Kreuzlingen und Genf ausgetragen.

Mehr Infos unter www.schorgen.ch oder www.facebook.com/schorgen

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