NLA: Niederlage nach schlechter Chancenauswertung

Bei Horgens Wasserballer ist weiterhin Sand im Getriebe. Erneut verloren sie knapp, diesmal mit 7:8 Toren gegen Schaffhausen. Die Niederlage ist umso ärgerlicher, weil Schaffhausen auf mässigem Niveau spielte, Horgens Chancenauswertung in diesem Spiel jedoch mehr als zu wünschen übrig liess.
Vor allem im Abschluss und mit einem Mann mehr im Wasser scheiterten Horgens Stürmer auf unerklärlicher Weise. Horgen in Hochform hätte den Gastgebern aus Schaffhausen nicht viele Torchancen zugestanden. Doch im Angriff herrschte gestern bei den Zürchern Ratlosigkeit. Unzählige Torschüsse landeten über oder neben dem Tor von Robert Spleiss. Zudem konnte die numerische Überlegenheit beim Ausschluss eines Schaffhauser Spielers von den Zürchern nicht genutzt werden. Die Gäste, welche ohne ihre Leistungsträger Kevin und Leo Müller antreten mussten, fanden während der ganzen Partie kein Rezept, die aufopfernd spielenden Schaffhauser zu bezwingen. Dies zeigt auch der Spielverlauf deutlich: Jedem Horgner Tor folgte postwendend der Ausgleichstreffer durch die Schaffhauser. Bei numerischer Überlegenheit stellten sich die Ostschweizer zudem geschickter an und nutzten ihre Chancen dreimal hintereinander zu einem Torerfolg. Nach der grossen Pause übernahmen dann die Einheimischen endgültig das Zepter. Horgen war komplett von der Rolle und schwamm ständig einem Zwei Tore-Rückstand hinterher. Als zwei Minuten vor Spielende der 8:6 Treffer für die Munotstädter fiel, war die Partie entschieden. Den Gästen gelang zwar noch der Anschlusstreffer, doch zu mehr reichte es an diesem Abend nicht mehr.
Noch ist die Saison zwar jung und die Horgner sind als „Spätstarter“ bekannt. Doch drei Punkte aus vier Spielen ist zu wenig, wenn man auch in diesem Jahr um den Meistertitel mitreden möchte. Vor allem die mangelnde Chancenauswertung wird Trainer Kieloch sicher mit seinen Spielern beim nächsten Zusammenzug thematisieren. Horgen pausiert nun bis zum 2. April, danach geht es zum schweren Auswärtsspiel gegen Genf.

SC Horgen – SC Schaffhausen 7:8 (2:2, 2:2, 0:2, 3:2)
Hallenbad Schaffhausen, 8. März 2016
SR Vondrak/Wocik
Strafen: gegen Horgen 6 gegen Schaffhausen 7
Horgen: Petricevic, Kern, Milosevic (1) Miskovic, Fröhli (1), Velikov (2), Bjelajac, Cassina (1), Caleta (2).
Schaffhausen: Spleiss, Pascal Frei (1), Schmuki, Turzai (3), Schmid, Neidhart (4), Corbach, Roger Frei, Widtmann, Vigh.

NLA: Lugano noch zu stark für Horgen

In einer unterhaltsamen Partie setzte sich Lugano gegen den amtierenden Schweizermeister aus Horgen mit 11:8 Toren durch. Matchentscheidend war dabei der dritte Spielabschnitt, als Lugano innerhalb von sieben Minuten fünf Treffer erzielte und damit für die Vorentscheidung im Hallenbad Schaffhausen sorgte.
Die Gäste vom Zürichsee starteten erfolgreich in die Partie. Das erste Drittel konnten die Zürcher gegen ein stark aufspielendes Lugano ausgeglichen gestalten. Im zweiten Spielabschnitt diktierten die Horgner sogar das Geschehen im Wasser und gingen mit Treffern von Cassina und Caleta gar mit 4:6 in Führung. Doch dann war der Auftritt der Horgner Wasserballer vorbei. Im Hallenbad Schaffhausen spielte nur noch Lugano, das Team vom Zürichsee konnte den Angriffswellen der Tessiner nichts entgegenhalten und musste sich während dieser Phase nur noch auf die Statistenrolle beschränken. Sieben Treffer hintereinander machten aus dem 6:4 Vorsprung einen 6:11 Rückstand für die Zürcher. Lugano gelang in dieser Phase alles, Horgen nichts mehr. Im letzten Spielabschnitt besann sich dann der Schweizermeister wieder auf seine Stärken und dominierte dieses Spielviertel. Doch da war es bereits zu spät, mehr als eine Resultatkosmetik gelang den Horgnern nicht mehr. In einer auf hohem Niveau ausgetragenen Partie unterlagen die Zürcher den Tessinern schlussendlich mit 11:8 Toren. Für Horgen ist diese Niederlage nicht dramatisch, rufen sie doch bekanntlich ihr Spielpotential erst zu Beginn der Freiluftsaison so richtig ab. Dennoch zeigte diese Partie auf, dass der Kampf um den Meistertitel auch in diesem Jahr über Lugano führen wird.

Matchtelegramm:
Hallenbad Schaffhausen, 20. Februar 2016
Lugano-Horgen 11:8 (3:3, 2:3, 5:0, 1:2)
Horgen spielte in folgender Aufstellung:
Petricevic, Kevin Müller, Milosevic (1), Miskovic (1), Fröhli (3), Velikov, Bjelajac, Cassina (1), Caleta (2).
Lugano: Maksimovic, Pecoraro (2), Camponovo, Pagani (3), Kojic (1), Zanola (1), Radivojevic (2), Bortone (2), Fiorentini
Strafen gegen Horgen: 10, gegen Lugano 7
Schiedsrichter: Nagy/Garcia

NLA: Genève Natation – SC Horgen

Genf erwies sich im eigenen Hallenbad erwartungsgemäss als starker Gegner. Bis zur Spielhälfte verzeichneten die Gäste vom Zürichsee leichte Spielvorteile. So war es auch nicht erstaunlich, dass Horgen dreimal hintereinander in Führung gehen konnte, Genf jedoch postwendend immer wieder den Ausgleich realisieren konnte. Erst nach einem Ausschluss von Leo Müller kam Genf besser ins Spiel und erzielte innerhalb von drei Minuten drei Treffer zur 6:4 Führung. Mit dem genau gleichen Resultat wie schon einen Tag zuvor gegen Basel, nahm Horgen den zweiten Spielabschnitt in Angriff. Der amtierende Schweizermeister, der wiederum ohne seinen Petar Bjelajac spielte, musste also wiederum einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherschwimmen. Und wiederum spielten die Zürcher überlegt, konzentriert und suchten vor allem keine voreiligen Tor-Abschlüsse. Diese Taktik schien aufzugehen, denn das Team vom Zürichsee kam in der zweiten Hälfte deutlich zu mehr Spielanteilen. Sie verwandelten den 4:6 Rückstand kurzerhand innert wenigen Minuten in eine 8:7 Führung. Die Partie war an Spannung kaum mehr zu überbieten. Mit einem der letzten Genfer Angriffe erzielte Martin Mravik kurz vor Spielende den alles in allem gerechten Ausgleichstreffer zum 8:8 Schlussresultat. Horgen nahm zwar noch ein Time-Out, doch die sonst so präzisen Genfer Uhren liefen für einmal aus dem Takt, denn bevor die Horgner zum letzten Angriff ansetzen konnte, ertönte sichtlich zu früh die Schlusssirene. Alles halb so schlimm, in Vollbesetzung aufspielend dürfte Genf zukünftig für die Zürcher kein ernsthafter Gegner mehr sein. Mit drei Punkten aus zwei schweren Auswärtsspielen darf sich die Bilanz der Horgner durchaus sehen lassen. AS

Genève Natation-SC Horgen 8:8 (2:3, 3:1, 1:0, 2:4)
Hallenbad les Vernets, Genf, 7. Februar 2016
SR Haessler/Simon
Strafen: gegen Horgen 8 gegen Genf 6

Horgen: Petricevic, Milosevic, Fröhli (3), Rek, Velikov (1), Leo Müller (1), Sawyers (1), Cassina (1), Caleta (1).

Genf: Rajic, Groebli, Torche, Haldi (1), Malaspinas (1) Dulic, Nordet (1), Mravik (4), Fedotov (1), Montoya

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