NLD: Heimerfolg gegen Leader

Das Horgner Frauenteam kommt immer besser in Fahrt. Im sechsten Spiel feierte es am Dienstag den dritten Sieg, den zweiten in Folge. Und das gegen keinen geringeren Gegner als den aktuellen Tabellenführer Winterthur. Es war eine enge, spannende Partie. Die Gäste führten 2:1, drei Minuten vor Halbzeit sogar 4:2, die Horgnerinnen liessen sich jedoch nicht beirren und schafften dank drei schnellen Treffern, einer davon mittels Penalty erzielt, bis zur grossen Pause die Wende zum 5:4. Als im dritten Durchgang die Kräfte bei den Winterthurerinnen zu schwinden begannen, nutzte dies das Heimteam, um die Führung auf drei Tore auszubauen (8:5). Im Schlussabschnitt machten die Gäste nochmals Energie frei und verkürzten. Als Nadine Iten mit einem schönen Weitschuss dann aber gut 90 Sekunden vor Schluss auf 9:7 für Horgen stellte, war die Partie gelaufen.

Horgen – Winterthur 9:8 (2:2, 3:2, 3:1, 1:3)
Käpfnach. SR Vigh/Wocik. – Strafen: 4 gegen Horgen, 5 gegen Winterthur. – Horgen: Vetterli; Cvijetic, N. Iten (1), Jäger (3), Kuster, Velikova (1), Moor (1), Fröhli, F. Iten, T. Iten (3). – Winterthur: N. Nelson; Z. Nelson (1), Nägeli, Rauber, Van Westerndorp, Di Febbo, Von Ballmoos (1), Buob (1), Schurter (2), Hartmann (3)

NLA: Von Carouge nicht gefordert

Bei seiner Heimpremiere am Samstagabend kam der SC Horgen zu einem ungefährdeten 23:6 Sieg. Carouge war nicht mehr als der erwartete Sparringpartner.
Die Partie verlief von Beginn weg einseitig, kaum begonnen, lagen die Gäste hoffnungslos im Rückstand. Im ersten Spielabschnitt gelang den Horgner Wasserballern innerhalb von sechs Minuten acht Treffer. Praktisch bei jedem Angriff der Gastgeber zappelte der Ball danach im Netz der Genfer. Die ohne Maric und Leo Müller angetretenen Horgner, wurden zu keinem Zeitpunkt von Carouge ernsthaft gefordert. So plätscherte die Partie dahin und das Team vom Zürichsee erhöhte praktisch im Minuten-Takt das einstige Resultat. Beim Stand von 14:2 wurden die Seiten gewechselt. Auch in den letzten beiden Spielabschnitten dominierte Horgen das Geschehen nach Belieben. Erst, als die Gastgeber ihr Tempo deutlich verlangsamten, kam auch Carouge zu einigen Torchancen und zu drei Treffern im letzten Spielabschnitt. Beim Stand von 23:6 für die Zürcher, ertönte die von Carouge sehnlichst erwartete Schlusssirene. Bei den Einheimischen erzielten Kevin Müller, Oliver Fröhli und Petar Bjelajac zusammen 18 von den insgesamt 23 Horgner Treffern. Der Vizemeister hat nun bis zum 9. Mai Pause, bevor dann das Auswärtsspiel in Basel auf dem Programm steht.

SC Horgen-Carouge Natation 23:6 (8:1, 6:1, 4:1, 5:3)
Sportbad Käpfnach, Horgen, 29. April 2017
SR Bächtold/Garcia
Strafen: gegen Horgen 5, gegen Carouge 7
Horgen: Petricevic, Kevin Müller (6), Carballo (3), Miskovic, Fröhli (5), Caponio, Rek (1), Velikov (1), Bjelajac (7), Caleta, Ertopuz.
Carouge: Szegi, Fischer (1), Korte, Melet (1), Baertschi (1), Kusar (1), Katchamakov (1), Stojkaj, Santos, Minervini, Fuld, Velat, Soravia.

NLD: Horgen - Nyon, Horgen feiert Heimsieg

Ihren ersten Auftritt des Jahres im heimischen Käpfnach krönten die Horgnerinnen mit einem 10:5-Sieg über Nyon. Es war nicht nur der erste Auftritt der Linksufrigen vor heimischer Kulisse. Nach ihrem Australien-Abenteuer gab auch Vesselina Velikova ihr Saisondebüt. Die 24-jährige Center-Spielerin stand zuerst jedoch nicht im Rampenlicht. Kurz nach Beginn des zweiten Viertels war es ihre Teamkollegin Erika Jäger, welche die Horgnerinnen 4:1 in Führung schoss. Die Gäste schafften zwar nochmals den Anschluss, sahen ihre Felle im dritten Viertel aber davon schwimmen. Kurz vor Ende dieses Abschnitts traf Velikova zum 8:4. Auch für den Schlusspunkt zeichnete die Rückkehrerin verantwortlich – sie erzielte das letzte Tor zum 10:5. Damit feierten die SCH-Damen im fünften Spiel ihren zweiten Sieg. Bereits heute Abend empfangen sie Leader Winterthur.


Horgen – Nyon 10:5 (2:1, 3:2, 3:1, 2:1)
Käpfnach. SR Bächtold/Garcia. – Strafen: 4 gegen Horgen, 5 gegen Nyon.– Horgen: La Mura, Cvijetic, N. Iten (1), Beerli, Jäger (3), A. Nagy, N. Nagy, Velikova (2), Moor, Fröhli (1), Kern, Forlero, T. Iten (3). – Nyon: Zeindl, Lecrureux, Cecchet, Quarta, M. Verhagen, L. Verhagen (2), Fernandez (2), Egli, Porter (1), Stecher, Stalder.

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