NLD: Nie in Nyon angekommen

Nach langer Reise wurden die Horgnerinnen bei ihrer Ankunft in Nyon gleich überfahren. Trotz grosser Motivation und guter Fitness gelangen den Westschweizerinnen mehrere Konter, während die Gäste ihre Chancen nicht verwerteten. 1:3 lagen die Horgnerinnen nach dem ersten Viertel zurück, und auch das folgende brachte ihnen kein Glück. Jeder Schuss Nyons fand den Weg ins Netz. Auf der anderen Seite visierten die Horgnerinnen eher den Sprungturm, die Ecke des Beckens oder den Goalie an. Selbst die fünf Angriffe in Überzahl wurden mehr schlecht als recht verwertet.

In der Halbzeitpause versuchten die Horgnerinnen, die Toranzeige psychisch auf Null zurückzustellen, sprich einen mentalen Neustart. Dies gelang ihnen nicht schlecht, konnten sie doch die weiteren zwei Viertel mit einem Skore von 3:3 ausgeglichen gestalten. In der Summe resultierte jedoch eine 6:13-Niederlage.

Grundsätzlich war es ein Spiel auf Augenhöhe, das Problem der Gäste war ihre mangelhafte Chancenauswertung. Positive aus Horgner Sicht war immerhin, dass alle Spielerinnen zum Einsatz kamen und somit auch die Horgner Nachwuchskräfte nicht umsonst den langen Weg auf sich genommen hatten.

NLD: Cup-Aus für Horgnerinnen nach Meisterschaftssieg

Die Frauen des SC Horgen empfingen am Samstag Tristar im Hallenbad Bergli zum zweiten Meisterschaftsspiel dieser Saison. Nach der 11:12-Niederlage zum Auftakt gegen Thun musste ein Sieg her. Im ersten Viertel konnten die Horgnerinnen ihre Chancen noch nicht nutzen und gerieten 2:5 in Rückstand. Diesen holten sie dank drei Toren von Erika Jäger auf, lagen nach dem zweiten Viertel aber immer noch hinten (5:6). Das Heimteam drehte weiter auf und setzte sich letztlich 13:9 durch. Jäger steuerte insgesamt acht Treffer zum Sieg bei. Nach dem Match tankte die von Caro Item trainierte Equipe beim gemeinsamen Spaghettiplausch im Restaurant Fontana Kräfte für die Cuppartie vom Sonntag gegen Basel.

Im Cup-Viertelfinal konnten sich die Horgnerinnen gegen den aktuellen NLA-Leader aus einer sicheren Defensive heraus viele Chancen erarbeiten. In allen vier Spielabschnitten hielten sie mit den aggressiven Baslerinnen auf Augenhöhe mit. Während sich die Gäste elf Strafen plus einen Ausschluss leisteten, kassierten die SCH-Frauen nur deren vier. Obwohl der Favorit aus der Rheinstadt auf massive ausländische Unterstützung zählen konnte, fiel die Entscheidung erst in der allerletzten Sekunde. Das Endresultat von 10:11 bedeutet zwar das Cup-Aus für Horgen. Das Team zeigte jedoch eine starke Leistung und setzte so ein klares Zeichen für den weiteren Verlauf der NLA-Meisterschaft. Am 8. April treffen die Horgnerinnen auswärts auf Nyon.

Spieltelegramme:

Frauen, Nationalliga A
Horgen – Tristar 13:9 (2:5, 3:1, 4:1, 4:2)
Bergli. SR Askan/Huber. – Strafen: 11 gegen Horgen,4 gegen Tristar. – Horgen: Moor, A. Nagy, Fröhli, Jäger (8), Kern, Kuster (1), Cvijetic, Tempoini, N. Iten (1), I. Nagy, Vetterli, Forleo, T. Iten (3).

Frauen, Cup-Viertelfinal
Horgen (NLA) – Basel (NLA) 10:11 (2:2, 2:4, 4:2, 2:3)
Bergli. SR Kramer/Askan. – Strafen: 4 gegen Horgen, 11 plus Ausschluss (Palauzova) gegen Basel. – Horgen: Moor (1), A. Nagy, Fröhli (1), Jäger (3), Kern, Beerli, Widmer, Cvijetic, N. Iten (3), Theiler, N. Nagy, Vetterli, T. Iten (2).

NLA: Schaffhausen unerwartet stark

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von nur 14 Tagen bezwang Horgen auswärts das Team vom SC Schaffhausen. War die Partie im ersten Aufeinandertreffen für die Zürcher eine klare Angelegenheit, steigerte sich Schaffhausen im Spiel vom vergangenen Donnerstag. Dennoch gelang Horgen ein 12:9 Auswärtssieg.
Die Partie im Hallenbad Breite verlief über weite Strecken ausgeglichen. Horgen hatte für sich den besseren Start zu verzeichnen, die Ostschweizer glichen jedoch immer wieder postwendend aus.
Die Zürcher haderten einmal mehr mit ihrer ungenügenden Chancenverwertung im Überzahlspiel. Elfmal agierten sie mit einem Mann mehr im Wasser, doch es resultierten daraus nur gerade vier Treffer. Bis zur Halbzeit lag der Vizemeister vom Zürichsee nur gerade mit einem Treffer in Vorsprung. Nach der grossen Pause konnten die Horgner endlich mehr Spielanteile für sich verzeichnen. Schaffhausen büsste für sein hohes Anfangstempo und kam immer weniger vors gegnerische Tor. Horgen andererseits gelangen nun die Treffer, die man in der ersten Spielhälfte noch schmerzlich vermisste. Beim Stand von 9:6 für die Gäste, wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Als Horgen im letzten Spielviertel sogar auf 11:7 davonziehen konnte, war die Partie entschieden. Zwar gelangen den Schaffhausern kurz hintereinander noch zwei Treffer, doch Horgen gab den sicheren Vorsprung nicht mehr aus den Händen und entschied die Partie mit 12:9 für sich.

SC Schaffhausen – SC Horgen 9:12 (3:3, 2:3, 1:3, 3:3)
Hallenbad Breite Schaffhausen, 23. März 2017
SR Garcia/Suazo
Strafen: gegen Horgen 6 gegen Schaffhausen 11
Horgen: Petricevic, Kevin Müller (2), Carballo (3), Miskovic, Fröhli (4), Caporio, Velikov, Leo Müller (1) , Bjelajac (1), Maric, Caleta (1).
Schaffhausen: Schmucki, Frei (4), Sentic, Turzai (4), Tafro, Mattoscio, Schmid, Neidhart (1), Corbach, Widtmann.

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