NLD: Horgnerinnen tauchen auch in Winterthur

Nach der 6:13-Pleite vom Wochenende in Nyon wollten sich die Frauen des SC Horgen am Montagabend gegen Winterthur rehabilitieren. Sie hatten sich vorgenommen, dem Gegner schon von der ersten Sekunde an Paroli zu bieten. Etwas was den Horgnerinnen in dieser Saison selten gelang, kamen sie doch meist erst ab dem dritten Viertel so richtig in Fahrt. Auch in Winterthur geriet die von Caro Item trainierte Equipe durch die ersten zwei Gegenangriffe 0:2 in Rückstand. Die Gastgeberinnen war aber nicht so stark überlegen, wie der Pausenstand von 7:3 zu ihren Gunsten vermuten lässt, doch sie nutzten ihre Chancen geschickt.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Horgnerinnen ihr bestes Drittel. Topskorerin Erika Jäger übernahm Verantwortung und traf dreimal in die Maschen. Aber auch sie konnte nicht verhindern, dass das Team vom Zürichsee am Schluss eine 7:10-Niederlage einstecken musste.

Gut drei Wochen bleiben den Horgnerinnen, um sich für den Start-up im Käpfnach vorzubereiten. Sie müssen es hinbringen, von Beginn weg bereit zu sein und den Kampf im Wasser anzunehmen. Zudem wird in den letzten Trainings im Bergli an der Chancenauswertung gearbeitet. Wollen die SCH-Frauen in den Playoffs nicht gleich auf Vizemeister Basel treffen, zählt nur noch der Sieg am Start-up gegen Nyon und drei Tage später gegen Winterthur.

Spieltelegramm:

Frauen, Nationalliga A

Winterthur – Horgen 10:7 (3:1, 4:2, 1:3, 2:1)
Geiselweid, Winterthur. SR Platen/Moldovanov. – Strafen: 7 gegen Winterthur, 6 gegen Horgen. – Horgen: La Mura, Tempini, N. Iten (2), Beerli, Jäger (3), N. Nagy, Kuster, A. Nagy, Moor, Fröhli, Kern, Forleo, T. Iten (2).

NLD: Nie in Nyon angekommen

Nach langer Reise wurden die Horgnerinnen bei ihrer Ankunft in Nyon gleich überfahren. Trotz grosser Motivation und guter Fitness gelangen den Westschweizerinnen mehrere Konter, während die Gäste ihre Chancen nicht verwerteten. 1:3 lagen die Horgnerinnen nach dem ersten Viertel zurück, und auch das folgende brachte ihnen kein Glück. Jeder Schuss Nyons fand den Weg ins Netz. Auf der anderen Seite visierten die Horgnerinnen eher den Sprungturm, die Ecke des Beckens oder den Goalie an. Selbst die fünf Angriffe in Überzahl wurden mehr schlecht als recht verwertet.

In der Halbzeitpause versuchten die Horgnerinnen, die Toranzeige psychisch auf Null zurückzustellen, sprich einen mentalen Neustart. Dies gelang ihnen nicht schlecht, konnten sie doch die weiteren zwei Viertel mit einem Skore von 3:3 ausgeglichen gestalten. In der Summe resultierte jedoch eine 6:13-Niederlage.

Grundsätzlich war es ein Spiel auf Augenhöhe, das Problem der Gäste war ihre mangelhafte Chancenauswertung. Positive aus Horgner Sicht war immerhin, dass alle Spielerinnen zum Einsatz kamen und somit auch die Horgner Nachwuchskräfte nicht umsonst den langen Weg auf sich genommen hatten.

NLD: Cup-Aus für Horgnerinnen nach Meisterschaftssieg

Die Frauen des SC Horgen empfingen am Samstag Tristar im Hallenbad Bergli zum zweiten Meisterschaftsspiel dieser Saison. Nach der 11:12-Niederlage zum Auftakt gegen Thun musste ein Sieg her. Im ersten Viertel konnten die Horgnerinnen ihre Chancen noch nicht nutzen und gerieten 2:5 in Rückstand. Diesen holten sie dank drei Toren von Erika Jäger auf, lagen nach dem zweiten Viertel aber immer noch hinten (5:6). Das Heimteam drehte weiter auf und setzte sich letztlich 13:9 durch. Jäger steuerte insgesamt acht Treffer zum Sieg bei. Nach dem Match tankte die von Caro Item trainierte Equipe beim gemeinsamen Spaghettiplausch im Restaurant Fontana Kräfte für die Cuppartie vom Sonntag gegen Basel.

Im Cup-Viertelfinal konnten sich die Horgnerinnen gegen den aktuellen NLA-Leader aus einer sicheren Defensive heraus viele Chancen erarbeiten. In allen vier Spielabschnitten hielten sie mit den aggressiven Baslerinnen auf Augenhöhe mit. Während sich die Gäste elf Strafen plus einen Ausschluss leisteten, kassierten die SCH-Frauen nur deren vier. Obwohl der Favorit aus der Rheinstadt auf massive ausländische Unterstützung zählen konnte, fiel die Entscheidung erst in der allerletzten Sekunde. Das Endresultat von 10:11 bedeutet zwar das Cup-Aus für Horgen. Das Team zeigte jedoch eine starke Leistung und setzte so ein klares Zeichen für den weiteren Verlauf der NLA-Meisterschaft. Am 8. April treffen die Horgnerinnen auswärts auf Nyon.

Spieltelegramme:

Frauen, Nationalliga A
Horgen – Tristar 13:9 (2:5, 3:1, 4:1, 4:2)
Bergli. SR Askan/Huber. – Strafen: 11 gegen Horgen,4 gegen Tristar. – Horgen: Moor, A. Nagy, Fröhli, Jäger (8), Kern, Kuster (1), Cvijetic, Tempoini, N. Iten (1), I. Nagy, Vetterli, Forleo, T. Iten (3).

Frauen, Cup-Viertelfinal
Horgen (NLA) – Basel (NLA) 10:11 (2:2, 2:4, 4:2, 2:3)
Bergli. SR Kramer/Askan. – Strafen: 4 gegen Horgen, 11 plus Ausschluss (Palauzova) gegen Basel. – Horgen: Moor (1), A. Nagy, Fröhli (1), Jäger (3), Kern, Beerli, Widmer, Cvijetic, N. Iten (3), Theiler, N. Nagy, Vetterli, T. Iten (2).

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