Horgen hat es aus eigener Kraft geschafft: Mit dem knappen 10:8 Heimsieg gegen ein überraschend harmloses Kreuzlingen, sicherte sich Horgen bereits im vierten Spiel den Finaleinzug gegen Lugano.

Dies ist umso bemerkenswerter, mussten die Zürcher doch zuerst auswärts in Kreuzlingen die Halbfinal-Serie beginnen. Während die vorangegangenen Partien zweimal auf Messers Schneide standen und nur das Penaltyschiessen den Sieger ermitteln konnte, verlief die gestrige Partie ganz anders. Dabei waren die Vorzeichen für den Rekordmeister vom Zürichsee nicht unbedingt optimal: Neben den gesperrten Kieloch (Trainer) und Caleta, verletzte sich auch noch Kevin Müller kurz vor dem Spiel. Am Bassinrand coachte gestern Abend Ferenc Elias, der mit dem SC Horgen als aktiver Wasserballer grosse Erfolge feiern konnte. Trotz den drei gewichtigen Absenzen legte Horgen wie die Feuerwehr los und lag bereits nach wenigen Minuten mit 3:1 in Führung. Kreuzlingen glich zwar zu Beginn des zweiten Spielviertels aus, doch danach dominierte Horgen die Partie nach Belieben. Kurz vor Halbzeit erzielte Captain Oliver Fröhli für die Gastgeber den wichtigen Treffer zum 6:3 Pausenstand. Kreuzlingen näherte sich zwar beim beim 7:6 noch einmal an die Zürcher heran, doch dann riss bei den Thurgauern auf unerklärliche Weise der Faden. Horgen baute jetzt seinen Vorsprung dank Treffern von Fröhli, Carballo und Porobic konstant auf 10:6 aus. Vier Minuten vor dem Spielende war die Partie somit bereits entschieden. Kreuzlingen gelang zwar noch eine Resultatkosmetik, doch mehr als zwei Tore zum 10:8 gelang den Thurgauern nicht mehr. Bei diesem Score pfiff das aufmerksame Schiedsrichterduo Garcia/Suazo die viel umjubelte Partie ab. Wie im vergangenen Jahr bestreiten die Horgner Wasserballer den Final „best of five“ gegen Lugano.

Matchtelegramm:

SC Horgen- SC Kreuzlingen 10:8 (3:2, 3:1, 2:3, 2:2)
Sportbad Käpfnach Horgen, 13. Juli 2017
SR: Garcia/Suazo
Strafen gegen Horgen 6, gegen Kreuzlingen 10
Horgen: Petricevic, Carballo (3), Miskovic, Fröhli (2), Velikov, Leo Müller, Bjelajac (1), Porobic (4).
Kreuzlingen: Dudler, Marko Milovanovic, Petrovic (3), Geiser (1), Keller, Marc Herzog, Joel Herzog, Philipp Herzog (2), Albers, Buob (1), Pleyer, Acosta (1), Nikola Milovanovic.

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