Ohne gegen Zürich ernsthaft gefordert zu werden, zieht Horgen mit einem 30:7 Auswärtssieg problemlos in den Viertelfinal des Schweizercups ein. Für den Vizemeister vom Zürichsee war die Zürcher Stadtmannschaft nicht mehr als ein willkommener Sparringspartner. Das erste Viertel konnten die Gastgeber mit 4:6 Toren noch einigermassen ausgeglichen gestalten, danach dominierten die Horgner im Wasser ihren Gegner von A-Z. Vor allem der zweite Spielabschnitt werden die Stadtzürcher wohl so schnell nicht vergessen: Den Horgner Wasserballern gelang innerhalb von acht Spielminuten gleich 11 Treffer zum vorentscheidenden 14:7 Pausenresultat. Auch in der zweiten Spielhälfte gaben sich die Wasserballer vom Zürichsee keine Blösse und drückten weiterhin aufs Tempo. Neben technischen Mängeln machte sich bei den Stadtzürchern nun immer mehr die fehlende Kondition bemerkbar. Horgen schaltete und waltete im Angriff nach Belieben und im Gegenzug blieb ihr Torhüter Michi Kern praktisch arbeitslos, weil Zürich erst gar nicht mehr gefährlich vor Kern auftauchte. Eine Bereicherung für Horgens Wasserballer ist ihr neuer Spieler Pablo Carballo. Der in Mexico aufgewachsene 22 jährige Schweizer, spielte in den USA erfolgreich in einer College-Mannschaft und integrierte sich im ersten Spiel in der Schweiz bestens in die neue Mannschaft ein. Mit seinen sieben Treffern war sein Einstand beim SC Horgen mehr als beachtlich. Im Cup-Viertelfinal trifft Horgen auf Kreuzlingen II

WBK SM Zürich-SC Horgen 7:30 (4:6, 0:11, 1:5, 2:8)
Hallenbad Oerlikon, 10. November 2016
SR Friedli, Staub
Strafen: gegen Horgen 3, gegen Zürich 8
Horgen: Kern, Kevin Müller (9), Carballo (7), Miskovic, (1), Fröhli (7), Rek, Sorkevic, Bjelajac (1), Nicolic (1) und Caleta (4)

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