Mit einer 3:12 Niederlage ist Horgen gegen Lugano im Kampf um den Meistertitel denkbar schlecht in die Finalserie „best of five“ gestartet. Horgen hatte während der ganzen Partie nicht den Hauch einer Chance und lag bereits nach Spielhälfte mit 5:1 Toren zurück. Vor allem die Chancenauswertung war beim Team vom Zürichsee wieder einmal mangelhaft. Das Spiel mit einem Mann mehr im Wasser, schienen die Horgner komplett verlernt zu haben. Aus acht Luganesi-Hinausstellungen, resultierte kein einziger Treffer für die Gäste.

Horgen war an diesem Abend nicht nur chancenlos, gegen ein schier übermächtiges Lugano fanden die Zürcher kein Rezept, um überhaupt erst ins Spiel zu kommen. Bis der Ball dreimal im Tor von Luganos Keeper Maksimovic landete, erzielten die Tessiner ihrerseits 11 Treffer. Vor allem die beiden Ausländer in Luganos Reihen, Pecoraro und Marino, präsentierten sich in glänzender Spiellaune und versetzten Horgens Verteidigung immer wieder in argen Nöten. Trainer Kieloch musste immer noch auf den verletzten Leo Müller verzichten, ansonsten konnte er mit dem kompletten Kader antreten. Noch ist nach der bitteren Niederlage von gestern Abend nichts verloren, denn Horgens startete auch gegen Kreuzlingen mit einer deutlichen Niederlage in den Play-off-Halbfinal. Und dennoch: einfach wird es am kommenden Samstag zu Hause im Sportbad Käpfnach nicht werden, den Vizemeister aus dem Tessin zu besiegen. Die Wasserballer des SN Lugano sind definitiv ein anderes Kaliber als Kreuzlingen. AS

SN Lugano – SC Horgen 12:3 (3:0, 2:1, 4:1, 3:1)

Lido di Lugano, 21. Juli 2016

SR Suazo/Wocik

Strafen: gegen Horgen 6,    gegen Lugano 8

Horgen: Petricevic, Kevin Müller, Milosevic,  Miskovic, Fröhli, Sawyers, Velikov (2), Bjelajac (1),  Cassina,  Caleta.

Lugano: Maksimovic, Scala, Dokic, Pagani, Pecoraro (4), Zanola (1), Radivojevic, Goran Fiorentini (2),

Camponove (1), Bortone (2), Marino (2), Dani Fiorentini.

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