Horgen unterlag zu Hause gegen ein stark aufspielendes Kreuzlingen diskussionslos mit 4:9 Toren. Den Zürchern gelang im heimischen Schwimmbad Käpfnach so gut wie gar nichts, während die Ostschweizer einen starken Eindruck hinterliessen und ihren Gegner nach Belieben dominierten.

So haben sich die zahlreichen Zuschauer den Auftakt zu den Play-off-Halbfinals nicht vorgestellt. Horgen war zu keinem Zeitpunkt ein ebenbürtiger Gegner und schwamm den Gästen aus Kreuzlingen während der ganzen Partie hinterher. Hätte Horgen mit Luka Petricevic nicht einen Ausnahmetorhüter zwischen den Pfosten, das Resultat wäre leicht noch deutlicher ausgefallen. Selbst als Horgen im zweiten Spielabschnitt einmal bis auf ein Tor an die Kreuzlinger herankam, spielten die Thurgauer cleverer und bedachter. Den Gastgebern fehlte an diesem Abend jeglicher Spielwitz. Ideen waren Mangelware und die Horgner Stürmer sahen sich bei jedem Angriff einer massiven Verteidigung gegenüber. Vor dem Kreuzlinger Tor war für die Horgner Angreifer oftmals Endstation, also versuchten sie ihr Glück mit Schüssen aus der zweiten Reihe. Diese fielen aber meistens unter die Kategorie „harmlos“ und verfehlten oftmals sogar die Torumrandung. Und wenn einmal ein Schuss gefährlich aufs gegnerische Tor kam, parierte Kreuzlingens Torhüter Hansjörg Weber die Horgner Angriffsbemühungen. Beim Stand von 4:8 für die Gäste, war beim amtierenden Schweizermeister bereits zu Beginn des letzten Spielabschnitts, die Luft endgültig draussen. Kreuzlingen dominierte die Partie nach Belieben, Horgner Angriffsversuche blieben Mangelware und die Ostschweizer schienen an diesem Abend nicht ernsthaft gefordert. Mit dem Schlussresultat von 9:4 für die Gäste aus Kreuzlingen, war Horgen noch gut bedient! Bereits in zwei Tagen kommt es in Kreuzlingen zum nächsten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten. Will Horgen in den Play-off-Halbfinals nicht sang- und klanglos untergehen, ist von den Zürchern eine deutliche Leistungssteigerung gefordert. Mit Ausnahme von Torhüter Petricevic, der eine Klasseleistung zeigte, ist dies bei allen anderen Horgner Spielern noch möglich.

SC Horgen – SC Kreuzlingen 4:9 (1:3, 0:1, 3:3, 0:2)
Sportbad Käpfnach, 7. Juli 2016
SR Brugarolas/Castrilli
Strafen: gegen Horgen 12, gegen Kreuzlingen 9

Horgen: Petricevic, Milosevic (3), Miskovic, Fröhli, Sawyers, Velikov, Leo Müller, Bjelajac (1), Cassina, Caleta.

Kreuzlingen: Weber, Petrovic (5), Geiser, Keller (1), Marc Herzog, Joel Herzog, Philipp Herzog (1), Patti (1), Buob, Pleyer (1)

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